Aussaat- und Kräutererde für den perfekten Start von Keimlingen und aromatische Kräuter
NeudoHum Aussaat- & KräuterErde
Mit dieser lockeren, feinkrümeligen Spezialerde für Aussaat und Kräuter, die Staunässe vermindert und für die zarten Wurzeln von Keimlingen ideal ist, gelingt eine erfolgreiche Anzucht ganz leicht. Für kräftige Keimlinge und prächtige Pflanzen! Perfekt auch für mediterranen Kräuter im Topf, wie z. B. Lavendel, Thymian oder Oregano.
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Über dieses Produkt
Aussaaterde (auch Anzuchterde) benötigt man für die Aussaat von Samen und die Anzucht junger Pflanzen. Sie unterscheidet sich bewusst von normaler Blumenerde.
NeudoHum Aussaat- & KäuterErde bietet das, was Kräuter, Keimlinge und herangezogene Pflanzen brauchen und sorgt für eine sichere Keimung und kräftiges Wurzelwachstum.
Die feine Struktur des Erdensubstrats ist optimal für die zwarten Wurzeln der Stecklinge und kleine Vermehrungsgefäße geeignet. Die torffreie Erde nimmt eine hohe Wassermenge auf, überschüssiges Wasser wird durch die feinkrümelige Struktur aber auch schnell wieder abgeleitet, was gefährliche Staunässe verhindert.
Durch die Nutzung nachwachsender Rohstoffe verursacht die NeudoHum Aussaat- & KräuterErde 63% weniger CO 2-Emissionen im Vergleich zu einer Standard-Blumenerde aus Torf.
Bei Verwendung unserer torffreien NeudoHum-Erden leistest du gemeinsam mit uns einen aktiven Beitrag zum Schutz unseres Ökosystems.
Warum man für Keimlinge eine spezielle Aussaaterde nehmen sollte:
- Nährstoffarm: Keimlinge werden angeregt, kräftige Wurzeln zu bilden, statt „faul“ zu wachsen.
- Feine Struktur: Samen haben guten Bodenkontakt, Keimlinge kommen leichter durch die Erde.
- Gute Wasserspeicherung und Durchlüftung: Verhindert Staunässe und Fäulnis.
- Meist keimfrei: Weniger Risiko für Pilzkrankheiten (z. B. Umfallkrankheit).
Wofür nutzt man Aussaaterde genau?
- Aussaat von Gemüse (Tomaten, Paprika, Salat usw.) sowie Kräuter
- Blumenanzucht
- Vorziehen von Pflanzen auf der Fensterbank oder im Gewächshaus
Spezielle Kräutererde sollte man für Kräuter regulärer Blumenerde vorziehen, da Kräuter andere Ansprüche haben als viele Zier- oder Gemüsepflanzen:
- Kräuter benötigen weniger Nährstoffe: Viele Kräuter (z. B. Basilikum, Thymian, Rosmarin, Oregano) stammen aus kargen Böden. Zu nährstoffreiche Blumenerde führt zu viel Blattmasse, aber wenig Aroma.
- Gute Durchlässigkeit: Kräuter mögen keine Staunässe. Kräutererde ist oft lockerer und enthält Sand oder Perlit. Spezielle Kräutererde beugt der unliebsamen Wurzelfäule vor.
- Kräutererde fördert ein intensives Aroma: Leichter Nährstoffstress regt die Bildung von ätherischen Ölen an. Dadurch schmecken und riechen Kräuter kräftiger.
- Angepasster pH-Wert: Kräutererde ist meist optimal auf Kräuter abgestimmt (leicht neutral bis schwach alkalisch).
Hinweise zur Anwendung
Aussaaten:
- Pflanzschale, Aussaattopf oder ähnliches flach mit Erde füllen und leicht festdrücken
- Samen aufbringen und in Samenstärke mit Erde bedecken und nochmal andrücken (Ausnahme: Lichtkeimer)
- Danach vorsichtig angießen und Erde weiterhin feucht halten
Stecklinge:
- genügend Erde einfüllen und fest andrücken, damit der Steckling einen guten Stand hat und maximal Licht abbekommt
- Stecklinge direkt in das Substrat einstecken und kräftig angießen
Experten-Tipp:
- Bei Widerverwendung von Gefäßen vom letzten Jahr: auswaschen, um Schimmelsporen oder "alte" Schädlinge, die sich ggf. im Gefäß eingenistet haben, zu beseitigen.
- Pflanztiefe der Samen auf der Packung nachlesen!
- altes Saatgut vermeiden
- bei Stecklingen darauf achten, dass keine Blätter/Blattreste mit in die Erde gesteckt werden. Diese verursachen Fäulnis und der Steckling wurzelt nicht an.
- möglichst mit Sprühflasche gießen
- Standort: Stecklinge benötigen Licht. Bekommen sie dieses nicht, wachsen sie krumm und mit langen Stängeln der Sonne entgegen.
Pikieren - Jungpflanzen vereinzeln:
- Erde einfüllen und leicht andrücken, mit einem Stab ein Loch machen
- Sämling vorsichtig entnehmen, die Wurzel auf 2-3 cm Länge einkürzen und in das vorbereitete Loch stecken
- die Erde leicht an den Sämling andrücken und angießen